11. September 13:00 16:00

Wohnen für Alle — gegen hohe Mieten und Verdrängung!

Der Mietenwahnsinn geht weiter. Täglich werden Menschen zwangsgeräumt. Viele von uns müssen den größten Teil ihres Einkommens in die Miete stecken. Die Wohnungs- und Obdachlosigkeit nimmt zu.

Überall in der Innenstadt sind kleine Gewerbebetriebe durch Mieterhöhungen bedroht. Der Senat lässt alternative nichtkommerzielle Projekte räumen. Der Berliner Mietendeckel wurde gekippt, hohe Nachzahlungen drohen. Auch in Corona-Zeiten ist von Solidarität nichts zu spüren — im Gegenteil. Es reicht!

Stadt für alle!
Wir wollen eine Stadt, in der alle Menschen frei und ohne Angst leben können — ohne Angst vor Mieterhöhung, vor Eigenbedarfskündigung, vor Zwangsräumung, vor rassistischen und sonstigen Übergriffen, vor Polizeigewalt.

Mieten runter!
Die Mieten müssen gesenkt werden, und zwar deutlich — sowohl für Wohnungen als auch für kleine Gewerbebetriebe.

Zwangsräumungen stoppen — Obdachlosigkeit bekämpfen!
Kein einziger Mensch soll mehr zwangsgeräumt werden, nur weil er oder sie die überhöhten Mieten nicht mehr zahlen kann. Schluss mit der Obdach- und Wohnungslosigkeit!

Alternative Projekte verteidigen!
Keine Räumung von alternativen, nichtkommerziellen Strukturen wie etwa dem selbstverwalteten Jugendprojekt Potse!

Wohnungskonzerne vergesellschaften!
Der kapitalistische Wohnungsmarkt produziert hohe Profite für Immobilienkonzerne und führt zu Mietenwahnsinn, Zwangsräumungen und Obdachlosigkeit. Wohnen muss Menschenrecht sein, und keine Ware auf dem Markt, die zum Höchstpreis verkauft wird!

Wir unterstützen das Begehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“. Lasst uns alle am 11. September 2021 für die Vergesellschaftung von großen Wohnungskonzernen unser Kreuz machen — es kommt auf jede Stimme an!

Die Demonstration startet um 13 Uhr am Alexanderplatz, die Abschlußkundgebung wird ca. 15:30 Uhr auf der Straße des 17. Juni stattfinden.

Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn

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