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Stadtpolitik Berlin

Schlagwort: Metrozones

Ausstellung: Mapping along – Ränder des Widerstreits aufzeichnen

13. Juni 2021 12:00 18:00

(Grafik im Beitragsbild von Wolfgang Schwärzler)

Welche Bilder produzieren Mappings von städtischen Räumen, welchen Beitrag leisten sie zur Erforschung räumlicher Konstellationen? Was ist, kann und bedeutet Mapping überhaupt? In der Ausstellung, einem Booklet und einem umfangreichen Begleitprogramm stellt metroZones eigene und internationale Praxen und Positionen zur Diskussion.

Zur Ausstellung

Das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt von Mapping Along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen, die metroZones in den vergangenen Jahren unternahm, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und mit eingeladenen internationalen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien.

Im Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten: Als Ausstellung oder Tapete, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-)Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte.

Es geht um Kartieren, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen, etwa in Bezug auf Lesbarkeit, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen, um Übersetzung und Rekonstruktion, Erinnerung und Diskurs, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis.

In Mapping Along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier, auf Tuch oder dem Bildschirm, als Soundstationen oder Diskurstapeten, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung, Refugee Complex, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kontextualisiert, so dass unterschiedliche Verfahren und Ästhetiken les- und diskutierbar werden.

Mit Arbeiten von Larissa Fassler, Christian Hanussek/Gerda Heck, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker), Daniel Kötter, Diana Lucas-Drogan, metroZones, Peter Spillmann/MigMap, Pedro Ceñal Murga, Katharina Pelosi, Christoph Schäfer, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski mit Inicjatywa Pracownicza & Activists vs. Amazon in Berlin

Begleitprogramm & Booklet

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (mZ.Saloons), Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metroZones-Schule des städtischen Handelns) begleitet, die Praxen, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metroZones-Schulen kann das Produzieren und Lesen von Kartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden.

Zusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende, Kulturproduzent:innen und Aktivist:innen beteiligt, darunter Nishat Awan, Bartek Goldmann, Sergio Beltrán-García, Rahima Gambo, Guerilla Architects, Simon Sheikh, Monika Streule, Elizabeth Calderón-Lünig, Ulf Treger, u.a.m.

Eine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaillierter erörtert und kontextualisiert:
https://wolke.metrozones.info/index.php/s/9eEEpoDcqDYAqMq

Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Begleitprogramm: www.kunstraumkreuzberg.de // www.metrozones.info oder unter der email: mappingalong@metrozones.info

Metrozones

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Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Mariannenplatz 2
10997 Berlin, Berlin, Deutschland
030/90298-1454
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Ausstellung: Mapping along – Ränder des Widerstreits aufzeichnen (bis 13. Juni 2021)

7. Juni 2021 12:00 18:00

(Grafik im Beitragsbild von Wolfgang Schwärzler)

Welche Bilder produzieren Mappings von städtischen Räumen, welchen Beitrag leisten sie zur Erforschung räumlicher Konstellationen? Was ist, kann und bedeutet Mapping überhaupt? In der Ausstellung, einem Booklet und einem umfangreichen Begleitprogramm stellt metroZones eigene und internationale Praxen und Positionen zur Diskussion.

Zur Ausstellung

Das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt von Mapping Along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen, die metroZones in den vergangenen Jahren unternahm, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und mit eingeladenen internationalen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien.

Im Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten: Als Ausstellung oder Tapete, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-)Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte.

Es geht um Kartieren, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen, etwa in Bezug auf Lesbarkeit, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen, um Übersetzung und Rekonstruktion, Erinnerung und Diskurs, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis.

In Mapping Along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier, auf Tuch oder dem Bildschirm, als Soundstationen oder Diskurstapeten, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung, Refugee Complex, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kontextualisiert, so dass unterschiedliche Verfahren und Ästhetiken les- und diskutierbar werden.

Mit Arbeiten von Larissa Fassler, Christian Hanussek/Gerda Heck, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker), Daniel Kötter, Diana Lucas-Drogan, metroZones, Peter Spillmann/MigMap, Pedro Ceñal Murga, Katharina Pelosi, Christoph Schäfer, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski mit Inicjatywa Pracownicza & Activists vs. Amazon in Berlin

Begleitprogramm & Booklet

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (mZ.Saloons), Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metroZones-Schule des städtischen Handelns) begleitet, die Praxen, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metroZones-Schulen kann das Produzieren und Lesen von Kartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden.

Zusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende, Kulturproduzent:innen und Aktivist:innen beteiligt, darunter Nishat Awan, Bartek Goldmann, Sergio Beltrán-García, Rahima Gambo, Guerilla Architects, Simon Sheikh, Monika Streule, Elizabeth Calderón-Lünig, Ulf Treger, u.a.m.

Eine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaillierter erörtert und kontextualisiert:
https://wolke.metrozones.info/index.php/s/9eEEpoDcqDYAqMq

Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Begleitprogramm: www.kunstraumkreuzberg.de // www.metrozones.info oder unter der email: mappingalong@metrozones.info

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Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

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10997 Berlin, Berlin, Deutschland
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Ausstellung: Mapping along – Ränder des Widerstreits aufzeichnen (bis 13. Juni 2021)

31. Mai 2021 12:00 18:00

(Grafik im Beitragsbild von Wolfgang Schwärzler)

Welche Bilder produzieren Mappings von städtischen Räumen, welchen Beitrag leisten sie zur Erforschung räumlicher Konstellationen? Was ist, kann und bedeutet Mapping überhaupt? In der Ausstellung, einem Booklet und einem umfangreichen Begleitprogramm stellt metroZones eigene und internationale Praxen und Positionen zur Diskussion.

Zur Ausstellung

Das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt von Mapping Along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen, die metroZones in den vergangenen Jahren unternahm, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und mit eingeladenen internationalen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien.

Im Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten: Als Ausstellung oder Tapete, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-)Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte.

Es geht um Kartieren, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen, etwa in Bezug auf Lesbarkeit, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen, um Übersetzung und Rekonstruktion, Erinnerung und Diskurs, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis.

In Mapping Along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier, auf Tuch oder dem Bildschirm, als Soundstationen oder Diskurstapeten, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung, Refugee Complex, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kontextualisiert, so dass unterschiedliche Verfahren und Ästhetiken les- und diskutierbar werden.

Mit Arbeiten von Larissa Fassler, Christian Hanussek/Gerda Heck, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker), Daniel Kötter, Diana Lucas-Drogan, metroZones, Peter Spillmann/MigMap, Pedro Ceñal Murga, Katharina Pelosi, Christoph Schäfer, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski mit Inicjatywa Pracownicza & Activists vs. Amazon in Berlin

Begleitprogramm & Booklet

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (mZ.Saloons), Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metroZones-Schule des städtischen Handelns) begleitet, die Praxen, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metroZones-Schulen kann das Produzieren und Lesen von Kartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden.

Zusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende, Kulturproduzent:innen und Aktivist:innen beteiligt, darunter Nishat Awan, Bartek Goldmann, Sergio Beltrán-García, Rahima Gambo, Guerilla Architects, Simon Sheikh, Monika Streule, Elizabeth Calderón-Lünig, Ulf Treger, u.a.m.

Eine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaillierter erörtert und kontextualisiert:
https://wolke.metrozones.info/index.php/s/9eEEpoDcqDYAqMq

Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Begleitprogramm: www.kunstraumkreuzberg.de // www.metrozones.info oder unter der email: mappingalong@metrozones.info

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Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Mariannenplatz 2
10997 Berlin, Berlin, Deutschland
030/90298-1454
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Re-Reading the Map: conflicted spaces and the forensic gaze (Digital discussion and analog workshop – 3 of 3)

30. Mai 2021 11:00 14:00

Re-reading maps together: Collective knowledge production in urban research Public discussion with workshop participants, metroZones, Sergio Beltrán-García and comments by Monika Streule (via zoom)  

Monika Streule is an urban scholar based at the Department of Architecture at ETH Zürich. Her research engages with the social production of space, urbanization processes and inventive methodologies of qualitative research. Currently, she is working on her second book project on a decolonized socio-territorial approach in urban studies with a regional focus on Latin America, particularly Mexico City and La Paz-El Alto in Bolivia monikastreule.net.

Both the Friday and Sunday discussions will be accessible via videoconference, a link will be provided to registered participants. The workshop on Saturday is limited to a certain number of participants and will likely take place in or around the Kunstraum Kreuzberg, depending on the current pandemic regulations; remote participation may be possible, please indicate when registering. Please register at mappingalong@metrozones.info.  

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Situation Berlin #1 – Werkstatt-Konferenz für Urbane Praxis

29. Mai 2021 11:00 30. Mai 2021 18:00

In Fortsetzung des Symposiums ‚Urbane Kulturen’ (nGbK/Berlinische Galerie 2019) veranstaltet die nGbK auf Initiative von ‚Urbane Praxis‘ eine zweiteilige Werkstatt-Konferenz zu SITUATION BERLIN.

Mit Euch und Jesko Fezer, Graziela Kunsch, Annette Maechtel, Barbara Meyer/Markus Bader für Initiative Urbane Praxis, Malve Lippmann, Adam Page, Can Sungu, Niloufar Tajeri, Renée Tribble u.a.m.

Via Zoom und von den Campus-Projekten station urbaner kulturen/nGbK – Place Internationale Hellersdorf, Baupalast Dragoner-Areal Kreuzberg, Haus der Statistik Mitte.

Anmeldungen mit vollständigen Namen und Wahl des jeweiligen Workshop-Tisches unter: anmeldung@ngbk.de

Programm

Samstag 29. Mai 2021 | 18.00 – 21.00 Uhr

Gastgeber: station urbaner kulturen – Place Internationale, Berlin-Hellersdorf
Begrüßung Jochen Becker, Simon Sheikh, Licia Soldavini
Vorstellung der Initiative Urbane Praxis Barbara Meyer & Markus Bader (Rat für die Künste Berlin).

Runden Tisch „Situation Berlin“
Mit welchen Methoden Urbaner Praxis wird Stadt entwickelt? Wie können künstlerische sowie planerische Prozesse verkoppelt und produktiv werden?

Niloufar Tajeri (TU Braunschweig, Initiative Hermannplatz) im Gespräch mit Annette Maechtel (nGbK Berlin) und Renée Tribble (Planbude Hamburg, Universität Detmold).

Mit ‚Das Temporäre politisch denken: Raumproduktion im Berlin der frühen 1990er Jahre’ (b_books Verlag) erzählt Annette Maechtel den Mythos vom „Freiraum“ Berlin seit dem Fall der Mauer auf neue Weise und lässt die Produktion von Raum im Kontext von Kunst und Stadt in neuem Licht erscheinen. Als Stadtaktivistin und Architektin erkundet Renée Tribble in ‚Reizungen und Reaktionen: Kunst und Planung’ (https://repos.hcu-hamburg.de/handle/hcu/562) neue Wege der künstlerischen und planerischen Stadtproduktion. Mit welchen Methoden wird mit ‚Urbaner Praxis‘ Stadt entwickelt, und wie können künstlerische sowie planerische Prozesse verkoppelt und produktiv gemacht werden?

Sonntag 30. Mai 2021 | 11.00 – 18.00 Uhr

Die Runde Tische finden jeweils zweimal auf Zoom für jeweils 20 Teilnehmer*innen statt. Anmeldungen mit vollständigen Namen und Wahl des jeweiligen Runden Tisches unter: anmeldung@ngbk.de

11.00 – 13.15 Uhr Runde Tische #1
Intro (Jochen Becker, Simon Sheikh, Licia Soldavini)
1 a) Brache – Adam Page & Jesko Fezer
1 b) Autonomie/Institution – Graziela Kunsch & Simon Sheikh (auf Englisch)
1 c) Zugänglichkeit – Malve Lippmann & Can Sungu

13.15 – 14.15 Uhr Mittagspause

14.30 – 16.30 Uhr Runde Tische #2
2 a) Brache – Adam Page & Jesko Fezer
2 b) Autonomie/Institution – Graziela Kunsch & Simon Sheikh (auf Englisch)
2 c) Zugänglichkeit – Malve Lippmann & Can Sungu

16.30 – 18.00 Uhr Abschlussrunde
mit Jochen Becker, Licia Soldavini, den drei Moderationsteams & Publikum

Runde Tische
a) Brache
Gastgeber: station urbaner kulturen – Place Internationale, Berlin-Hellersdorf
Der ‚Place Internationale’ ist Kunstaktions- wie auch Cricketfeld und liegt auf einem Brachland zwischen U-Bahn, Geflüchtetenheim und Wohnblocks. Nun soll hier gebaut werden – wie eh und je? Am Beispiel des radikalen belgischen Architekten Lucien Kroll, experimentell mit den Großsiedlungenen in Hellersdorf umzugehen, sollen Chancen alternativer künstlerischer Planung diskutiert werden.
Einführung und Moderation: Adam Page (station urbaner kulturen, nGbK Berlin) & Jesko Fezer (Studio Experimentelles Design HFBK Hamburg).

b) Autonomie/Institution
Gastgeber: Baupalast Dragoner-Areal Kreuzberg, Berlin-Kreuzberg
Ein wiederkehrendes Thema für selbstorganisierte Initiativen sind Fragen der Institutionalisierung, sowohl in Bezug auf die Vergänglichkeit als auch auf die Normalisierung. Das Werden einer Institution wird in der Tat oft als das Gegenteil von Selbstbestimmung erlebt, und die Stabilität durch Anerkennung kann auf Kosten der politischen und künstlerischen Autonomie gehen. Wir werden diese Fragen durch die Linse des Instituierens diskutieren, wo sozial ausgerichtete Vorstellungen tatsächlich radikal und autonom statt fremdbestimmt sein können.
Einführung und Moderation: Graziela Kunsch (Künstlerin, São Paulo) & Simon Sheikh (Autor und Kurator, Berlin). Der Runde Tisch findet auf Englisch statt.

c) Zugänglichkeit
Gastgeber: Haus der Statistik, Berlin-Mitte
bi’bak (Türkisch: Schau mal) ist ein Projektraum mit einem Fokus auf transnationale Erzählungen, Migration, globale Mobilität und ihre ästhetischen Dimensionen. Zur Zeit gastiert ihr Sinema Transtopia im Haus der Statistik und zeigt ein anderes Bild der Stadtgesellschaft. Wie erhält ganz Berlin Zugang zum Recht auf ihre Stadt? Und welche Vorstellung von Berlin bringt diverse soziale Communities zusammen, verknüpft entfernte Orte und bietet transnationale, (post-)migrantische und postkoloniale Perspektiven?
Einführung und Moderation: Malve Lippmann & Can Sungu (bi’bak e.V. Berlin).

ngbk – neue gesellschaft für bildende kunst

030 616 513 0

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Initiative Urbane Praxis

030 – 61776730

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https://ngbk.de/de/show/596/situation-berlin-1-werkstatt-konferenz-fuer-urbane-praxis

Re-Reading the Map: conflicted spaces and the forensic gaze (Digital discussion and analog workshop – 2 of 3)

29. Mai 2021 10:00 18:00

Reading as reconstructing: mappings as territories for sense-making and dispute Workshop in Kunstraum Kreuzberg/Bethanien (see current pandemic regulations)  

The workshop will be guided by Sergio Beltrán-Garcia (Mexico City) and Monika Streule (Zurich) as well as by metroZones members Anne Huffschmid and Kathrin Wildner. Participants will interrogate and analyse mappings of different formats (paper, video, web-based, transmedia, geo-referential and other) from different urban and spatial settings, including Berlin and Mexico City. The workshop will combine working in small groups as well as collaborative exercises and discussions.   Please register until 26th of May at: mappingalong@metrozones.info

Metrozones

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Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Mariannenplatz 2
10997 Berlin, Berlin, Deutschland
030/90298-1454
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https://www.metrozones.info/

Re-Reading the Map: conflicted spaces and the forensic gaze (Digital discussion and analog workshop – 1 of 3)

28. Mai 2021 19:00 21:00

The counter-forensic gaze: mapping to uncover public truth – Public Lecture by Sergio Beltrán-Garcia in conversation with Anne Huffschmid (via zoom) 

Sergio will share his experience as an architect at the intersections of public truth-finding, memory, and architectural representation. He will present a number of examples of his implementation of one of the core concepts of Forensic Architecture’s work: the counter-forensic gaze. The purpose is to provide theoretical tools which may assist the reading of maps produced by power structures. The lecture will be followed by a conversation with Anne who has also engaged with counter-forensics in her audiovisual research on forced disappearance, and will be open for the audience.  

Sergio Beltrán-García is an architect, activist, and researcher interested in the aesthetics and politics of memory and memorial construction. He has accompanied the production of memorial processes in cases of human rights violations in Mexico, both in contestation of and in collaboration with government initiatives. He currently works as a researcher affiliated to Forensic Architecture www.ssbeltran.com.

Both the Friday and Sunday discussions will be accessible via videoconference, a link will be provided to registered participants. The workshop on Saturday is limited to a certain number of participants and will likely take place in or around the Kunstraum Kreuzberg, depending on the current pandemic regulations; remote participation may be possible, please indicate when registering. Please register at mappingalong@metrozones.info.

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Ausstellung: Mapping along – Ränder des Widerstreits aufzeichnen (bis 13. Juni 2021)

23. Mai 2021 12:00 18:00

(Grafik im Beitragsbild von Wolfgang Schwärzler)

Welche Bilder produzieren Mappings von städtischen Räumen, welchen Beitrag leisten sie zur Erforschung räumlicher Konstellationen? Was ist, kann und bedeutet Mapping überhaupt? In der Ausstellung, einem Booklet und einem umfangreichen Begleitprogramm stellt metroZones eigene und internationale Praxen und Positionen zur Diskussion.

Zur Ausstellung

Das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt von Mapping Along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen, die metroZones in den vergangenen Jahren unternahm, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und mit eingeladenen internationalen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien.

Im Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten: Als Ausstellung oder Tapete, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-)Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte.

Es geht um Kartieren, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen, etwa in Bezug auf Lesbarkeit, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen, um Übersetzung und Rekonstruktion, Erinnerung und Diskurs, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis.

In Mapping Along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier, auf Tuch oder dem Bildschirm, als Soundstationen oder Diskurstapeten, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung, Refugee Complex, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kontextualisiert, so dass unterschiedliche Verfahren und Ästhetiken les- und diskutierbar werden.

Mit Arbeiten von Larissa Fassler, Christian Hanussek/Gerda Heck, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker), Daniel Kötter, Diana Lucas-Drogan, metroZones, Peter Spillmann/MigMap, Pedro Ceñal Murga, Katharina Pelosi, Christoph Schäfer, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski mit Inicjatywa Pracownicza & Activists vs. Amazon in Berlin

Begleitprogramm & Booklet

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (mZ.Saloons), Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metroZones-Schule des städtischen Handelns) begleitet, die Praxen, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metroZones-Schulen kann das Produzieren und Lesen von Kartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden.

Zusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende, Kulturproduzent:innen und Aktivist:innen beteiligt, darunter Nishat Awan, Bartek Goldmann, Sergio Beltrán-García, Rahima Gambo, Guerilla Architects, Simon Sheikh, Monika Streule, Elizabeth Calderón-Lünig, Ulf Treger, u.a.m.

Eine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaillierter erörtert und kontextualisiert:
https://wolke.metrozones.info/index.php/s/9eEEpoDcqDYAqMq

Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Begleitprogramm: www.kunstraumkreuzberg.de // www.metrozones.info oder unter der email: mappingalong@metrozones.info

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Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Mariannenplatz 2
10997 Berlin, Berlin, Deutschland
030/90298-1454
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Ausstellung: Mapping along – Ränder des Widerstreits aufzeichnen (bis 13. Juni 2021)

19. Mai 2021 12:00 20:00

(Grafik im Beitragsbild von Wolfgang Schwärzler)

Welche Bilder produzieren Mappings von städtischen Räumen, welchen Beitrag leisten sie zur Erforschung räumlicher Konstellationen? Was ist, kann und bedeutet Mapping überhaupt? In der Ausstellung, einem Booklet und einem umfangreichen Begleitprogramm stellt metroZones eigene und internationale Praxen und Positionen zur Diskussion.

Zur Ausstellung

Das Kartieren als bild- und raumproduzierende Praxis steht im Mittelpunkt von Mapping Along im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien. Basierend auf Erkundungen, die metroZones in den vergangenen Jahren unternahm, werden ausgewählte Mappings zusammengeführt und mit eingeladenen internationalen Positionen zur Diskussion gestellt. Dabei geht es stets um die Materialisierung räumlicher Konfliktlagen und des Widerstreits: etwa die Stadterfahrung und Raumnahmen von Geflüchteten, die Aneignung des Urbanen durch Plattform-Ökonomien – hochaktuell durch den geplanten Amazon-Turm an der Warschauer Brücke – oder die Kultur städtischer Peripherien.

Im Laufe der letzten Jahre hat metroZones in seiner forschenden und künstlerischen Praxis vermehrt mit aufzeichnenden Verfahren gearbeitet. Diese kartierenden Zugänge waren einerseits in Erkundungs- und Verstehensprozesse eingebunden, brachten andererseits eigenständige Raumbilder hervor, die weiterbearbeitet wurden und sich in verschiedener Gestalt manifestierten: Als Ausstellung oder Tapete, als Kleidung oder Video. Mapping wurde für metroZones zur Methode, die als kollektives und häufig auch kollaboratives Verfahren zur (Selbst-)Verständigung der Vielen beitrug und zugleich eine spezifische Bildproduktion ermöglichte.

Es geht um Kartieren, nicht um Kartografie: Gemeint ist weniger das Produkt als der Prozess des Aufzeichnens in all seinen Widersprüchen, etwa in Bezug auf Lesbarkeit, Bildsprachen oder das Einschreiben von Zeit und Macht. Es geht um das Herstellen von Relationen, um Übersetzung und Rekonstruktion, Erinnerung und Diskurs, um Kartierung als Wissensproduktion und ästhetische Praxis.

In Mapping Along sind unterschiedlichste Mappingformate – auf Papier, auf Tuch oder dem Bildschirm, als Soundstationen oder Diskurstapeten, aber in Skizzenhefte oder Architekturmodelle – zu einem vielschichtigen Parcours arrangiert. Dabei sind die metroZones-Projekte räumlich als Kapitel begehbar – Hellersdorf-Forschung, Refugee Complex, Stadt als Byte oder die Schule für städtisches Handeln – und werden mit ausgewählten Gastpositionen kontextualisiert, so dass unterschiedliche Verfahren und Ästhetiken les- und diskutierbar werden.

Mit Arbeiten von Larissa Fassler, Christian Hanussek/Gerda Heck, Im Dissens? (Dagmar Pelger/Stefan Endewardt/Joerg Franzbecker), Daniel Kötter, Diana Lucas-Drogan, metroZones, Peter Spillmann/MigMap, Pedro Ceñal Murga, Katharina Pelosi, Christoph Schäfer, Denise Scott Brown/Jeremy Tenenbaum und Tytus Szabelski mit Inicjatywa Pracownicza & Activists vs. Amazon in Berlin

Begleitprogramm & Booklet

Die Ausstellung wird von einer Reihe von Talks (mZ.Saloons), Filmvorführungen und Wochenend-Workschops (metroZones-Schule des städtischen Handelns) begleitet, die Praxen, Ästhetiken und Politik von Mappings aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auch die Ränder des Kartierens erörtern. In den metroZones-Schulen kann das Produzieren und Lesen von Kartierungen zudem praktisch erprobt und diskutiert werden.

Zusätzlich zu den in der Ausstellung vertretenen Künstler:innen sind an den Workshops und Diskussionen weitere Forschende, Kulturproduzent:innen und Aktivist:innen beteiligt, darunter Nishat Awan, Bartek Goldmann, Sergio Beltrán-García, Rahima Gambo, Guerilla Architects, Simon Sheikh, Monika Streule, Elizabeth Calderón-Lünig, Ulf Treger, u.a.m.

Eine taz-Beilage gibt einen Überblick über Konzept und Programm, in einem Booklet werden Exponate und Positionen detaillierter erörtert und kontextualisiert:
https://wolke.metrozones.info/index.php/s/9eEEpoDcqDYAqMq

Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten und Begleitprogramm: www.kunstraumkreuzberg.de // www.metrozones.info oder unter der email: mappingalong@metrozones.info

Metrozones

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Kunstraum Kreuzberg / Bethanien

Mariannenplatz 2
10997 Berlin, Berlin, Deutschland
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