Vor wenigen Tagen, Ende August, erfuhren wir alle durch ein Schreiben des Bezirks um den Verkauf des Hauses Kienitzer Str. 16. Kurz darauf fand eine erste Versammlung der Hausgemeinschaft statt.…
Kienitzer 16 wird verkauft

Vor wenigen Tagen, Ende August, erfuhren wir alle durch ein Schreiben des Bezirks um den Verkauf des Hauses Kienitzer Str. 16. Kurz darauf fand eine erste Versammlung der Hausgemeinschaft statt.…
Hallo liebe Unterstützende, auch wenn wir in den vergangenen Monaten recht wenig von uns hören lassen haben, so sind wir doch noch immer fleißig am Arbeiten und versuchen alles um unser geliebtes Colosseum zu erhalten. Da dies ein Kino für den Bezirk ist, möchten wir natürlich auch, dass ihr alle mitgestalten könnt an unserer Idee. …
Zum Auftakt der „StadtWERKSTATT Friedrichshain-Kreuzberg“, die über den August 2021 die Adlerhalle bespielt hat, wurde diese zur Halle für Alle – oder kurz: hALLE. Verschiedene mit dem Dragonerareal verbundene Initiativen und Strukturen haben ihre Arbeit vorgestellt und luden zum Mitmachen ein. Im direkten Austausch wollten wir gemeinsam erkunden, welche Fragen, Probleme oder Wünsche die Menschen in Xhain bewegen, um mit den Ergebnissen den weiteren Prozess der StadtWERKSTATT mitzugestalten. Mit dabei waren u.a. Kulturkiosk, Baupalast, Fahrrad 3000 und die ZusammenKüche, THF Radio. Organisiert und initiiert wurde die Veranstaltung von der AK-S-öR, der neu entstandenen Verbindung aus AKS und AKöR, zusammen mit der Zusammenstelle und den ganzen anderen engagierten Initiativen in der Halle.
Unterstützung durch Nachbarschaft und Politik: Anwohner*innen, Kneipen- Ladenbetreiber*innen, stadtpolitische Gruppen, Die Linke, die SPD und die Grünen – alle sprechen sich deutlich für den dringend notwendigen Erhalt des Buchladens aus. Entsprechend breite Aufmerksamkeit erlangt die versuchte Verdrängung des Buchladens in den Medien.
Die MieterWerkStadt-Charlottenburg wurde 2013 durch Mieter:innen aus Charlottenburg und Wilmersdorf gegründet, um sich gemeinsam gegen die zunehmende Verdrängung und die immer höheren Mieten zu vernetzen und engagieren. Wir stellen die Initiative vor.
Die Victoria Immo Properties V Sarl, die 2019 die Oranienstr. 25 kaufte und derzeit den Buchladen Kisch & Co. vor die Tür setzt, hat eine Schwestergesellschaft, die ebenfalls in Berlin investiert: Die auf Wohnen spezialisierte Albert Immo. Auch sie ist ein luxemburgischer Investmentfonds, der eine spezielle luxemburgische Kommanditgesellschaft (SCSp) nutzt, deren Eigentümer*innen nicht im luxemburgischen Firmenregister erfasst werden. In beiden Fällen sind die gleichen drei Anwälte aus der Schweiz/Liechtenstein als Treuhänder für die Investor*innen im Transparenzregister eingetragen. Sie vertreten nach Zeitungsberichten wahrscheinlich die schwedisch-britischen Erben der Tetra-Pak Dynastie:
Kurz vor dem anstehenden Räumungstermin am 24. August gibt es jetzt auch gute Nachrichten von und für Kisch & Co.: Die Betreiber*innen haben einen Mietvertrag für neue Räumlichkeiten erhalten. Der seit fast 25 Jahren im Kiez etablierte Buchladen wird ab dem 1. September in der Oranienstraße 32 zu finden sein.
Am 1. September von 18.00 – 21.00 Uhr lädt das IniForum zum nächsten öffentlichen Hearing ein. Diesmal geht es um die Berliner Bodenpolitik und den notwendigen Wandel hin zu einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung. Die Forderungen der Berliner Initiativen für eine soziale Bodenpolitik werden dabei mit Vertreter:innen der Senatsverwaltungen und den Koalitionsfraktionen diskutiert.
Am 11. September 2021 gehen Mieter*inneninitiativen und -vereine, stadtpolitische Gruppen, Gewerkschaften und Verbände auf die Straße, um in bundesweiter Solidarität mit den Vielen einen radikalen Kurswechsel in der Mieten- und Wohnungspolitik von der zukünftigen Bundesregierung einzufordern. Wir veröffentlichen hier den Aufruf der Demo in verschiedenen Sprachen.
Wir veröffentlichen hier den ersten Beitrag aus dem mietenpolitischen Dossier von mieterstadt.de – Netzwerk für soziales Wohnen und bürgernahe Stadtentwicklung e.V.