Initiativenforum

Stadtpolitik Berlin

Schlagwort: Verdrängung

Runder Tisch gegen Gentrifizierung in Moabit – online

9. Februar 2021 19:00 21:00

Jeden 2. Dienstag im Monat treffen sich am Runden Tisch Moabiter_innen, die gegen Mieterhöhung und Verdrängung aufstehen, mit Mitgliedern der Initiative „Wem gehört Moabit?“ um zu besprechen, wie die Mieterselbstorganisation in Moabit vorangebracht werden kann.

Wir machen das als Online-Treffen.  Bitte anmelden, wenn ihr mitmachen möchtet und den Einwahl-Link geschickt bekommen: kontakt@wem-gehoert-moabit.de

Regelmäßig sollen am Anfang „Fälle“ besprochen werden, welche Probleme haben Mieter_innen und wie kann Hilfe organisiert werden.

Danach geht es um die Planung der Öffentlichkeitsarbeit und von Aktionen

Macht mit! Berichtet aus Euren Häusern! Wenn Ihr wollt auch gerne auf der Crowd Map (bitte Kontaktdaten angeben, werden nicht veröffentlicht und unbedingt vorher in der Karte nachsehen, ob das Haus schon drin ist).

Tauscht Euch über Eure Rechte aus!

Die Protokolle der bisherigen Runden Tische sind veröffentlicht unter https://wem-gehoert-moabit.de/runder-tisch/

Die Tagesordnung wird kurz vor dem Treffen auf der Veranstaltungsseite bekanntgegeben.

Wem gehört Moabit?

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Anzi zwo vier – wir bleiben hier! Kundgebung

6. Februar 2021 11:00 13:00

Wir sind die Bewohner*innen der Anzengruberstr. 24 und unser Haus wurde verkauft. Vor 25 Jahren an den Johannesstift gemeinnützig gestiftet, soll es jetzt an einen privaten Investor gehen. Uns drohen hohe Mieten, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Kündigung und Verdrängung. Daher haben wir uns zusammen getan und kämpfen für den Erhalt unserer noch günstigen Wohnungen in der Anzi 24. Auch andere Häuser in Neukölln sind betroffen. Gemeinsam fordern wir den Bezirk auf, das Vorkaufsrecht auszuüben. Kommt zu unserer Kundgebung und lasst uns zusammen laut werden.

Anzi24

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Umwandlung in Eigentum bei Genossenschaften

Der Ver- und Aufkauf von Häusern und Wohnungen und die Umwandlung dieser in Eigentumswohnungen ist ein durchgängig präsentes Thema für die Berliner Mietenbewegung und einer der Hauptgründe für die Verdrängung von Mieter:innen aus ihrem Zuhause und den Aufbruch von städtischen Strukturen. Größtenteils besteht diese Diskussion auf dem freien Immobilienmarkt. Doch wie sieht es mit der Umwandlung in Eigentum bei Genossenschaften aus? Das hat die Initiative der 200 Häuser den Recherchedienst des IniForums gefragt.

Übersichtskarte aller bedrohten Projekte in Berlin

In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von soziokulturellen Orten, Freiraum-Projekten und Kunst- und Arbeitsräumen in Berlin verschwunden. Die Räumungen des Syndikats und der Liebig 34 und die drohende Räumung der Potse sind nur einige wenige Beispiele. Und noch viele mehr sind momentan akut von Verdrängung bedroht. Schon in der Vergangenheit gab es viele Ansätze, um diese Projekte auf einer Karte sichtbar zu machen, um so Aufmerksamkeit für die bedrohliche Lage für diese wichtigen Orte der soziokulturellen Infrastruktur Berlins zu erzeugen. Die Initiative Reclaim Club Culture hat nun eine neue Karte aufgesetzt und hofft auf Mithilfe bei der Sammlung.

»Rettet das Colosseum!« – Eine Vorstellung

Mit dem Kino Colosseum hat es mitten in der Corona-Krise ein wichtiges Kultursymbol im Prenzlauer Berg getroffen, mit dem viele junge und alte Menschen emotional verbunden sind. Das könnte ein Wendepunkt sein für den bereits stark gentrifizierten Kiez, der sie für Organisierung und Protest empfänglicher machen könnte. Wir haben die Initiative »Rettet das Colosseum!« besucht.

Offener Brief des Bündnis Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn: Recht auf Wohnen garantieren — Leerstand beschlagnahmen

Gemeinsam mit vielen weiteren Initiativen hat das Bündnis Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn einen offenen Brief veröffentlicht. Darin wird ein Recht auf Wohnen und die Beschlagnahmung von Leerstand gefordert. Wir veröffentlichen hier unverändert den gesamten Text.

1.Bundesweiter Mietenstopp-Gipfel

Das Volksbegehren #6JahreMietenstopp aus Bayern hatte vom 2.-4. Oktober Initiativen und Bündnisse aus Berlin, Köln, Bonn, Bochum, Hannover, Frankfurt, Wiesbaden, Stuttgart und München eingeladen, um beim ersten bundesweiten Mietenstopp-Gipfel in Nürnberg über ein gemeinsames Vorgehen bei der Forderung nach einem bundesweiten Mietenstopp zu diskutieren. Nach einem von Austausch und Diskurs geprägten Wochenende stand fest, dass es mit Blick auf die kommende Bundestagswahl gemeinsame Aktionen für einen bundesweiten Mietenstopp geben wird, um gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung vorzugehen. Wir veröffentlichen hier die offizielle Pressemitteilung.

Die Diskussion um das Umwandlungsverbot

Seit Tagen wird über die Streichung des Umwandlungsverbots aus dem Entwurf des Baulandmobilisierungsgesetzes durch die CDU diskutiert. Wir fassen noch einmal zusammen, warum der Vorgang ein Skandal ist und warum wir dringend ein funktionsfähiges Umwandlungsverbot ohne Schlupflöcher brauchen.